Auf dem größten Gletscher Europas.

Bei jeder Reise gibt es Tage, Momente und Ereignisse auf die man besonders gern zurück blickt. Und obwohl Island das Potenzial hat, aus wirklich jedem Tag ein Lieblingstag zu machen, zählt der heutige Montag zu den spannendsten dieser Reise.

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Wir sind gerade im Südosten Islands unterwegs und hatten die letzten beide Tage aufgrund von Starkregen und Sturmwarnung das Pech, nicht viel unternehmen zu können. Dabei wollten wir hier einiges sehen. Ein Punkt auf unserer To-Do-Liste war der Nationalpark Skaftafell mit seinem berühmten Wasserfall Svartifoss und den zahlreichen Wanderwegen. Von hier aus wollte ich außerdem eine Gletscher-Tour machen, wir hatten allerdings zuhause schon beschlossen, diese spontan vor Ort zu buchen. Laut Wettervorhersage sollte also heute der einzige Tag ohne Regen sein. Klar, dass die geführten Touren an diesem Tag besonders begehrt waren, wir hatten also nur noch die Wahl zwischen keiner Tour und einer Kombitour: Gletscherwanderung mit Eisklettern.

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Mit dem Superjeep ins Hochland.

Neben der gut ausgebauten und größtenteils asphaltierten Straße 1 – besser bekannt als die Ringstraße – gibt es in Island viele kleinere, teilweise unbefestigte Straßen und solche, die für normale PKWs nicht zugelassen sind. Die sogenannten F-Straßen. Sie führen durch das unbewohnte Hochland und dürfen nur mit 4×4 Jeeps befahren werden. Fährt man eine solche Strecke, wird einem ganz schnell klar warum. Dazu später mehr.

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Zwischen Wasserfällen und Vulkanen, Seerobben und Walen.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, hier in Island unterwegs zu sein. Ich habe schon viele wunderbare Orte gesehen und tolle Momente erlebt. Und dennoch bin ich überwältigt von der unberührten Schönheit dieses Landes. Es gibt so viel zu entdecken, so viel zu erleben,dass man es kaum schafft, das Gesehene zu verarbeiten. Zumindest geht es mir so.

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Tag 1 in Island.

Es ist 21:58 Uhr. Ich sitze hier in unserem Hotelzimmer und versuche mit “beer nuts” meinen hungrigen Magen zu stopfen. Nach vielen, vielen Kilometern – genauer gesagt 538, die meisten davon über kurvenreiche Schotterstraßen – sind wir endlich angekommen in Þingeyri einem kleinen Örtchen in den isländischen Westfjorden. Einem Ort, der 250 Einwohner hat und in dem man kurz vor 22 Uhr nichts mehr Essbares findet.

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Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Vor jeder Reise – egal ob ein Wochenendtrip oder ein langer Sommerurlaub, egal ob an den Strand oder ins Kalte –  wartet auf mich bereits vor der Abreise eine große Herausforderung: das Kofferpacken. Obwohl ich mir jedes Mal vornehme, frühzeitig damit anzufangen und nicht zu viel einzupacken, endet das Ganze meist in einem hektischen “Das nehm ich noch mit. Ach, und das brauche ich auf jeden Fall. Ok, das auch noch, aber dann ist Schluss.”

Wenn eine Reise bevor steht und ich ans Koffer packen denke, dann freue ich mich darauf. Ich würde am liebsten schon Wochen vorher den Koffer aus dem Keller holen und loslegen. Das ist ja auch verständlich. Immerhin wartet man unter Umständen Monate auf die Abreise, kann es kaum erwarten, all das was man im Vorfeld gehört und gelesen hat, endlich live und in Farbe zu erleben. Allerdings kommt es dazu nie. Ich verfalle regelmäßig am Abend vorher in Panik und habe immer das Gefühl, etwas vergessen zu haben, obwohl der Koffer kurz vorm Platzen ist.

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Hi, ich bin fräulein_weitweitweg.

Online-Blogs gibt’s wie Sand am Meer. Die einen beschäftigen sich mit der Mode und den aktuellen Farbkombinationen, die andern mit der Küche – sei es die mediterrane, asiatische oder gar vegane. Techniktipps, Schminktrends, neuste Gadgets, Musikcharts – all das wird im Internet thematisiert . Warum also einen weiteren Blog eröffnen? Wieso Texte verfassen, die am Ende vielleicht niemand liest, weil die Flut an Reisetagebüchern einfach zu groß ist? Gute Frage!

Der Gedanke, Texte im Internet zu veröffentlichen, begleitet mich schon etwas länger. Ich schreibe und fotografiere gerne, bin viel in der Welt unterwegs. Ursprünglich ging es mir darum, meine Reisen und Abenteuer zu dokumentieren – für mich, für Familie, für Freunde. Erinnerungen festzuhalten. Besonderen Urlaubsfotos einen Ort jenseits der externen Festplatte zu geben. Das war der eigentliche Gedanke. Für meine Reisen recherchiere ich viel und gerne. Ich wälze Reiseführer, schaue YouTube Videos und suche auf Instagram nach Orten, die ich unbedingt sehen möchte. Und ich hole mir Tipps von Bloggern, die schon dort waren, wo ich so gerne hin reisen möchte.

Warum also nicht etwas zurück geben und andere dazu inspirieren, die Tasche zu packen und raus in die Welt zu gehen, wunderschöne Orte zu entdecken und fremde Menschen und deren Kulturen kennen zu lernen? Ihnen die Möglichkeit geben, dem öden Alltag für einen kurzen Moment zu entfliehen und das Gefühl von Fernweh zu stillen?

 

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