Bunt, tänzelnd und wahnsinnig schön.

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Himmel über Kollafjörður. Fotoquelle: Special Tours Iceland

Polarlichter. Ein Phänomen, das ich bis heute nicht begreife. Nicht, dass ich nur nicht verstehen würde, wie sie zustande kommen. Oder warum. Nein, das ist es nicht. Es ist eher dieses Gefühl in den dunklen Nachthimmel zu schauen, und zwischen vielen strahlenden Sternen plötzlich wild tänzelnde Farbstreifen zu entdecken. Auch jetzt, wo ich dieses Spektakel selbst miterleben durfte, bleibt es für mich weiterhin einfach unbegreiflich.

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Heiße Quellen – oder Freiluftbaden auf Isländisch.

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Heiße Quelle im Südwesten Islands.

Die Isländer sind ein sehr entspanntes Völkchen. Während uns Regen, Wind und Schnee auf unserer Reise ständig begleitet haben, und dieses unvorhersehbare Wetter manchmal dafür gesorgt hat, dass sich meine Laune langsam aber sicher Richtung Keller verabschiedet, habe ich mich oft gefragt, wie das so ist als Isländer. Wie man das aushält, wenn die Sonne scheint und es von jetzt auf nachher einfach anfängt wie aus Eimern zu schütten. Oder Hauptverkehrsstraßen wegen Überflutung und Sturm tagelang geschlossen werden und es keine Straße gibt, die drum herum führt. In diesen Momenten habe ich mich umgesehen und war davon überzeugt, dass es an der unfassbar schönen Natur dieses Landes liegen muss. An den vielen beeindruckenden Wasserfällen, den mit Moos bewachsenen Lavafeldern, den unendlichen Weiten. Und den zahlreichen heißen Quellen, die im ganzen Land zum Entspannen einladen.

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Auf dem größten Gletscher Europas.

Bei jeder Reise gibt es Tage, Momente und Ereignisse auf die man besonders gern zurück blickt. Und obwohl Island das Potenzial hat, aus wirklich jedem Tag ein Lieblingstag zu machen, zählt der heutige Montag zu den spannendsten dieser Reise.

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Wir sind gerade im Südosten Islands unterwegs und hatten die letzten beide Tage aufgrund von Starkregen und Sturmwarnung das Pech, nicht viel unternehmen zu können. Dabei wollten wir hier einiges sehen. Ein Punkt auf unserer To-Do-Liste war der Nationalpark Skaftafell mit seinem berühmten Wasserfall Svartifoss und den zahlreichen Wanderwegen. Von hier aus wollte ich außerdem eine Gletscher-Tour machen, wir hatten allerdings zuhause schon beschlossen, diese spontan vor Ort zu buchen. Laut Wettervorhersage sollte also heute der einzige Tag ohne Regen sein. Klar, dass die geführten Touren an diesem Tag besonders begehrt waren, wir hatten also nur noch die Wahl zwischen keiner Tour und einer Kombitour: Gletscherwanderung mit Eisklettern.

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Mit dem Superjeep ins Hochland.

Neben der gut ausgebauten und größtenteils asphaltierten Straße 1 – besser bekannt als die Ringstraße – gibt es in Island viele kleinere, teilweise unbefestigte Straßen und solche, die für normale PKWs nicht zugelassen sind. Die sogenannten F-Straßen. Sie führen durch das unbewohnte Hochland und dürfen nur mit 4×4 Jeeps befahren werden. Fährt man eine solche Strecke, wird einem ganz schnell klar warum. Dazu später mehr.

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Zwischen Wasserfällen und Vulkanen, Seerobben und Walen.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, hier in Island unterwegs zu sein. Ich habe schon viele wunderbare Orte gesehen und tolle Momente erlebt. Und dennoch bin ich überwältigt von der unberührten Schönheit dieses Landes. Es gibt so viel zu entdecken, so viel zu erleben,dass man es kaum schafft, das Gesehene zu verarbeiten. Zumindest geht es mir so.

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Tag 1 in Island.

Es ist 21:58 Uhr. Ich sitze hier in unserem Hotelzimmer und versuche mit “beer nuts” meinen hungrigen Magen zu stopfen. Nach vielen, vielen Kilometern – genauer gesagt 538, die meisten davon über kurvenreiche Schotterstraßen – sind wir endlich angekommen in Þingeyri einem kleinen Örtchen in den isländischen Westfjorden. Einem Ort, der 250 Einwohner hat und in dem man kurz vor 22 Uhr nichts mehr Essbares findet.

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Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Vor jeder Reise – egal ob ein Wochenendtrip oder ein langer Sommerurlaub, egal ob an den Strand oder ins Kalte –  wartet auf mich bereits vor der Abreise eine große Herausforderung: das Kofferpacken. Obwohl ich mir jedes Mal vornehme, frühzeitig damit anzufangen und nicht zu viel einzupacken, endet das Ganze meist in einem hektischen “Das nehm ich noch mit. Ach, und das brauche ich auf jeden Fall. Ok, das auch noch, aber dann ist Schluss.”

Wenn eine Reise bevor steht und ich ans Koffer packen denke, dann freue ich mich darauf. Ich würde am liebsten schon Wochen vorher den Koffer aus dem Keller holen und loslegen. Das ist ja auch verständlich. Immerhin wartet man unter Umständen Monate auf die Abreise, kann es kaum erwarten, all das was man im Vorfeld gehört und gelesen hat, endlich live und in Farbe zu erleben. Allerdings kommt es dazu nie. Ich verfalle regelmäßig am Abend vorher in Panik und habe immer das Gefühl, etwas vergessen zu haben, obwohl der Koffer kurz vorm Platzen ist.

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