Dialog im Stillen – ein Ausflug in die Welt der Gehörlosen.

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie es wohl wäre mit Handicap durch die Welt zu gehen? Im Rollstuhl zu sitzen und darauf angewiesen zu sein, dass es überall barrierefreie Wege gibt? Seinen Alltag zu bestreiten, obwohl man blind ist und keinen Sehsinn hat, um sich schnell und einfach auf der Straße zu orientieren? Oder eine Serie auf Netflix zu schauen ohne Geräusche, Stimmen oder Worte wahrnehmen zu können? Nichts außer das bewegte Bild?

Um ehrlich zu sein, frage ich mich letzteres ziemlich oft. Ich tue dies, weil ich einen sehr engen Bezug zur Gehörlosigkeit habe – denn meine Mutter litt mit 3 Monaten an einer Hirnhautentzündung und ist seitdem auf beiden Ohren taub. Meine Mutter schaut Filme, die für sie keinen Ton haben. Sie versucht Unterhaltungen sprechender Menschen zu folgen und muss sich oft eingestehen, dass sie an ihre Grenzen stößt. Weil die anderen zu schnell reden, Fremdwörter benutzen, die meine Mutter nicht versteht oder einfach weil sie einen Bart tragen und somit der Mund, den Gehörlose so dringend zum Lippenlesen benötigen, verdeckt wird. Obwohl sie für eine kurze Zeit in ihrem Leben hören konnte, kennt sie es nicht anders. Und ich kenne sie nicht anders. Auch wenn ich sicher mehr Verständnis für die Bedürfnisse von gehörlosen Menschen habe und weiß, wie ich ihnen den Alltag etwas einfacher machen kann, so weiß ich trotzdem nicht, wie meine Mutter die Welt wahr nimmt.

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Unterwegs auf dem Salar de Uyuni.

Da stehe ich also. Auf dem größten ausgetrockneten Salzsee der Erde. Mitten im bolivianischen Altiplano auf knapp 3700 Metern über dem Meeresspiegel. So lange hatte ich darauf gewartet, so viele unzählige Bilder gesehen. Und bin trotzdem total fasziniert von dieser weißen Pracht, die so weitläufig ist, dass sie – egal wo ich hinschaue – am Horizont auf den strahlendblauen Himmel trifft.

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Capillas de Mármol. Ein Traum wird wahr.

Vielleicht fragt sich der ein oder andere von euch, warum es mich ausgerechnet in diese Ecke Patagoniens verschlagen hat. Wohlwissend, dass es nicht einfach ist, hier von A nach B zu kommen. Mal abgesehen davon, dass ich immer wieder merke, dass es mich eher in die unberührte Natur als in überlaufene Großstädte zieht, gibt es hier in Puerto Río Tranquilo etwas, was ziemlich weit oben auf meiner Was-ich-mir-unbedingt-anschauen-muss-Liste stand: die Capillas de Mármol.

Aysen Capillas de Marmol Kayak3

Aysen Capillas de Marmol Kayak9

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