Unterwegs auf dem Salar de Uyuni.

Da stehe ich also. Auf dem größten ausgetrockneten Salzsee der Erde. Mitten im bolivianischen Altiplano auf knapp 3700 Metern über dem Meeresspiegel. So lange hatte ich darauf gewartet, so viele unzählige Bilder gesehen. Und bin trotzdem total fasziniert von dieser weißen Pracht, die so weitläufig ist, dass sie – egal wo ich hinschaue – am Horizont auf den strahlendblauen Himmel trifft.

Weiterlesen “Unterwegs auf dem Salar de Uyuni.”

Natur pur im Nationalpark Torres del Paine.

Patagonien Torres del Paine4
Die berühmte Skyline des Torres del Paine.

Man schafft es eigentlich kaum, hier in Chile an ihnen vorbei zu kommen. Die drei imposanten Granittürme des Torres del Paine sind das Aushängeschild des Landes. Ein Touristenmagnet, der einen direkt bei der Ankunft am Flughafen in Santiago auf unzähligen Werbetafeln begrüßt und sogar den wohl am häufigsten genutzten Geldschein – die 1.000 Pesos – ziert.

Weiterlesen “Natur pur im Nationalpark Torres del Paine.”

Auf in Richtung Kleiner Norden.

Irgendwie hat es mich auf meiner bisherigen Reise hier in Chile immer wieder in den Süden des Landes gezogen – Puerto Montt, die Insel Chiloé, Coyhaique und die Region Aysén. Aktive Vulkane, riesige Gletscher, türkisblaue Seen und wunderschöne grüne Wälder. Farbenfrohe und kontrastreiche Orte. Für den letzten Teil meiner Solo-Reise, die am kommenden Montag endet – weil ich Besuch aus Deutschland bekomme, juhu! – sollte es also diesmal in den für mich unbekannten Norden Chiles gehen. Genauer gesagt in das Halbwüstengebiet des Kleinen Nordens.

Kleiner Norden, bitte was? Ich gebe zu, das hört sich schon ganz schön seltsam an. Aber wenn man sich mal überlegt, dass Chile mit einer Länge von knapp 4300 Kilometern ganz schön viel Norden und mindestens genauso viel Süden hat, dann macht das durchaus Sinn. Dazu kommt, dass das Land in Sachen Klima und Landschaft unterschiedlicher nicht sein könnte. Das Land ist also unterteilt in: Großer Norden, Kleiner Norden, Zentralchile, Kleiner Süden und Großer Süden.

Weiterlesen “Auf in Richtung Kleiner Norden.”

Der Weg zur Lagune des Cerro Castillo.

Ich bin unglaublich müde und mir tut einfach alles weh, was weh tun kann. Ich möchte keinen Schritt mehr laufen und werde morgen den Muskelkater meines Lebens haben. Aber ich hab sie geschafft, die Tageswanderung zur Lagune des Bergs Cerro Castillo. Sieben steile Kilometer rauf und sieben wieder runter. Schwierigkeitsgrad mittel bis schwer. 1061 Höhenmeter. In sechseinhalb Stunden. Geiler Scheiß, ich kann es selbst kaum glauben.

Laguna Cerro Castillo Daytrek1

Irgendwie sind diese zehn Tage in Patagonien sportlicher als gedacht. Und ich nehme Herausforderungen an, die mich selbst staunen lassen. Aber so ist so eine Soloreise ans andere Ende der Welt irgendwie. Man wächst mit jedem Tag, jedenfalls innerlich.

Weiterlesen “Der Weg zur Lagune des Cerro Castillo.”

Zu Fuß auf der Carretera Austral.

Carretera Austral1

Carretera Austral4

Ich bin gerade zu Fuß unterwegs. Mit Sack und Pack auf der berühmten Carretera Austral, der 1350 km langen Fernstraße, die den Süden Chiles durchquert. Nachdem ich heute morgen die Fähre über den Lago General Carrera genommen habe, um mich langsam aber sicher wieder Richtung Coyhaique, dem Startpunkt meiner 10-tägigen Reise, zu machen.  Auf diesem Weg gibt es aber noch einen spontanen Stopp: den Berg Cerro Castillo.

Weiterlesen “Zu Fuß auf der Carretera Austral.”

Irgendwo im Nirgendwo.

Aysen Carretera Austral Coyhaique Piedra de Indio

Ich würde es gerne anders ausdrücken, netter und weniger vulgär, aber ich finde keinen Ausdruck, der den Nagel besser auf den Kopf trifft. Während in Chile die Sommerferien enden und die Ludoteca für zwei Wochen geschlossen ist, um die Pläne für die nächsten Monate zu schreiben, mache ich Urlaub im schönen Patagonien. Am Arsch der Welt.

Das Fleckchen Erde, welches ich mir für meinen 10-tägigen Ausflug ausgesucht habe, zählt nicht zu den bekanntesten. Weder unter den Reisenden, noch unter den Chilenen. Die Region Aysén liegt im Süden Chiles, umfasst 108.494 km² und besteht aus zehn Gemeinden – ein Großteil davon mit Einwohnerzahlen im unteren vierstelligen Bereich. In diesem Teil des Landes findet man zahlreiche Inseln, Gletscher, Nationalparks und den größten See Chiles – den Lago General Carrera, der über die argentinische Grenze hinaus geht und dort lustigerweise einen anderen Namen trägt. Die kleinen Ortschaften werden über die durchaus bekannte Carretera Austral, eine weitestgehend unbefestigte Fernstraße, miteinander verbunden.

Weiterlesen “Irgendwo im Nirgendwo.”

Wenn Wolkenkratzer wie Miniaturtürme aussehen.

Ganze 60 Sekunden braucht einer der schnellsten Aufzüge der Welt für den Weg in den 124. Stock zur Aussichtsplattform im Burj Khalifa. Hoch oben auf 452 Metern liegt mir Dubai zu Füßen und sieht aus, als wäre ich im Miniaturwunderland. Die Skyline, die vom Boden aus dafür sorgt, dass ich dauerhaft den Kopf in den Nacken legen muss, fällt hier kaum mehr auf.

Sechs Jahre hat der Bau des Burj Khalifas gedauert. 13.000 Bauarbeiter waren Tag und Nacht beschäftigt, eine Etage wurde in nur drei Tagen fertig. Bei klarer Sicht bekommt man einen 360° Rundumblick auf den Persischen Golf, die Stadt und ihre Großprojekte. Und es wird einem einmal mehr bewusst, wie verrückt das hier alles ist.

Burj Khalifa

Weiterlesen “Wenn Wolkenkratzer wie Miniaturtürme aussehen.”

Bunt, tänzelnd und wahnsinnig schön.

22041989_1588138177917160_4301163554102146488_o
Himmel über Kollafjörður. Fotoquelle: Special Tours Iceland

Polarlichter. Ein Phänomen, das ich bis heute nicht begreife. Nicht, dass ich nur nicht verstehen würde, wie sie zustande kommen. Oder warum. Nein, das ist es nicht. Es ist eher dieses Gefühl in den dunklen Nachthimmel zu schauen, und zwischen vielen strahlenden Sternen plötzlich wild tänzelnde Farbstreifen zu entdecken. Auch jetzt, wo ich dieses Spektakel selbst miterleben durfte, bleibt es für mich weiterhin einfach unbegreiflich.

Weiterlesen “Bunt, tänzelnd und wahnsinnig schön.”

Heiße Quellen – oder Freiluftbaden auf Isländisch.

20170927_180710
Heiße Quelle im Südwesten Islands.

Die Isländer sind ein sehr entspanntes Völkchen. Während uns Regen, Wind und Schnee auf unserer Reise ständig begleitet haben, und dieses unvorhersehbare Wetter manchmal dafür gesorgt hat, dass sich meine Laune langsam aber sicher Richtung Keller verabschiedet, habe ich mich oft gefragt, wie das so ist als Isländer. Wie man das aushält, wenn die Sonne scheint und es von jetzt auf nachher einfach anfängt wie aus Eimern zu schütten. Oder Hauptverkehrsstraßen wegen Überflutung und Sturm tagelang geschlossen werden und es keine Straße gibt, die drum herum führt. In diesen Momenten habe ich mich umgesehen und war davon überzeugt, dass es an der unfassbar schönen Natur dieses Landes liegen muss. An den vielen beeindruckenden Wasserfällen, den mit Moos bewachsenen Lavafeldern, den unendlichen Weiten. Und den zahlreichen heißen Quellen, die im ganzen Land zum Entspannen einladen.

Weiterlesen “Heiße Quellen – oder Freiluftbaden auf Isländisch.”

Zwischen Wasserfällen und Vulkanen, Seerobben und Walen.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, hier in Island unterwegs zu sein. Ich habe schon viele wunderbare Orte gesehen und tolle Momente erlebt. Und dennoch bin ich überwältigt von der unberührten Schönheit dieses Landes. Es gibt so viel zu entdecken, so viel zu erleben,dass man es kaum schafft, das Gesehene zu verarbeiten. Zumindest geht es mir so.

Weiterlesen “Zwischen Wasserfällen und Vulkanen, Seerobben und Walen.”

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑