Natur pur im Nationalpark Torres del Paine.

Patagonien Torres del Paine4
Die berühmte Skyline des Torres del Paine.

Man schafft es eigentlich kaum, hier in Chile an ihnen vorbei zu kommen. Die drei imposanten Granittürme des Torres del Paine sind das Aushängeschild des Landes. Ein Touristenmagnet, der einen direkt bei der Ankunft am Flughafen in Santiago auf unzähligen Werbetafeln begrüßt und sogar den wohl am häufigsten genutzten Geldschein – die 1.000 Pesos – ziert.

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Auf in Richtung Kleiner Norden.

Irgendwie hat es mich auf meiner bisherigen Reise hier in Chile immer wieder in den Süden des Landes gezogen – Puerto Montt, die Insel Chiloé, Coyhaique und die Region Aysén. Aktive Vulkane, riesige Gletscher, türkisblaue Seen und wunderschöne grüne Wälder. Farbenfrohe und kontrastreiche Orte. Für den letzten Teil meiner Solo-Reise, die am kommenden Montag endet – weil ich Besuch aus Deutschland bekomme, juhu! – sollte es also diesmal in den für mich unbekannten Norden Chiles gehen. Genauer gesagt in das Halbwüstengebiet des Kleinen Nordens.

Kleiner Norden, bitte was? Ich gebe zu, das hört sich schon ganz schön seltsam an. Aber wenn man sich mal überlegt, dass Chile mit einer Länge von knapp 4300 Kilometern ganz schön viel Norden und mindestens genauso viel Süden hat, dann macht das durchaus Sinn. Dazu kommt, dass das Land in Sachen Klima und Landschaft unterschiedlicher nicht sein könnte. Das Land ist also unterteilt in: Großer Norden, Kleiner Norden, Zentralchile, Kleiner Süden und Großer Süden.

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Irgendwo im Nirgendwo.

Aysen Carretera Austral Coyhaique Piedra de Indio

Ich würde es gerne anders ausdrücken, netter und weniger vulgär, aber ich finde keinen Ausdruck, der den Nagel besser auf den Kopf trifft. Während in Chile die Sommerferien enden und die Ludoteca für zwei Wochen geschlossen ist, um die Pläne für die nächsten Monate zu schreiben, mache ich Urlaub im schönen Patagonien. Am Arsch der Welt.

Das Fleckchen Erde, welches ich mir für meinen 10-tägigen Ausflug ausgesucht habe, zählt nicht zu den bekanntesten. Weder unter den Reisenden, noch unter den Chilenen. Die Region Aysén liegt im Süden Chiles, umfasst 108.494 km² und besteht aus zehn Gemeinden – ein Großteil davon mit Einwohnerzahlen im unteren vierstelligen Bereich. In diesem Teil des Landes findet man zahlreiche Inseln, Gletscher, Nationalparks und den größten See Chiles – den Lago General Carrera, der über die argentinische Grenze hinaus geht und dort lustigerweise einen anderen Namen trägt. Die kleinen Ortschaften werden über die durchaus bekannte Carretera Austral, eine weitestgehend unbefestigte Fernstraße, miteinander verbunden.

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