Unterwegs auf dem Salar de Uyuni.

Da stehe ich also. Auf dem größten ausgetrockneten Salzsee der Erde. Mitten im bolivianischen Altiplano auf knapp 3700 Metern über dem Meeresspiegel. So lange hatte ich darauf gewartet, so viele unzählige Bilder gesehen. Und bin trotzdem total fasziniert von dieser weißen Pracht, die so weitläufig ist, dass sie – egal wo ich hinschaue – am Horizont auf den strahlendblauen Himmel trifft.

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Ein kurzer Abstecher nach Bolivien.

Der Grund, warum wir nach dem ganzen LATAM-Airlines-Streik-Schlamassel alle Hebel in Bewegung setzten, um irgendwie in den Norden Chiles zu kommen, war eine Tour, die wir bereits vor einigen Monaten gebucht hatten – und auf die ich mich seitdem unglaublich freute. Auch wenn wir kurz darüber nachgedacht hatten, war eine Planänderung keine Option für mich. Und das war im Nachhinein betrachtet das absolut Richtige. Denn die viertägige Tour, die wir von San Pedro de Atacama in Chile nach Uyuni in Bolivien und wieder zurück gemacht haben, war es auf alle Fälle wert und definitiv ein Highlight meiner dreimonatigen Reise.

Freitags Morgens um halb 8 ging es also los. Mit einer Mischung aus zu wenig Schlaf und zu viel Aufregung wurden wir in unserem Hostal abgeholt. Bevor wir uns in Richtung Grenze machten, holten wir die anderen Teilnehmer aus ihren Unterkünften ab: Sylvain aus Frankreich, Shalan aus Brasilien und Esther und Miguel aus Belgien. Rein in den Bus und auf nach Bolivien.

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Natur pur im Nationalpark Torres del Paine.

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Die berühmte Skyline des Torres del Paine.

Man schafft es eigentlich kaum, hier in Chile an ihnen vorbei zu kommen. Die drei imposanten Granittürme des Torres del Paine sind das Aushängeschild des Landes. Ein Touristenmagnet, der einen direkt bei der Ankunft am Flughafen in Santiago auf unzähligen Werbetafeln begrüßt und sogar den wohl am häufigsten genutzten Geldschein – die 1.000 Pesos – ziert.

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Der Weg zur Lagune des Cerro Castillo.

Ich bin unglaublich müde und mir tut einfach alles weh, was weh tun kann. Ich möchte keinen Schritt mehr laufen und werde morgen den Muskelkater meines Lebens haben. Aber ich hab sie geschafft, die Tageswanderung zur Lagune des Bergs Cerro Castillo. Sieben steile Kilometer rauf und sieben wieder runter. Schwierigkeitsgrad mittel bis schwer. 1061 Höhenmeter. In sechseinhalb Stunden. Geiler Scheiß, ich kann es selbst kaum glauben.

Laguna Cerro Castillo Daytrek1

Irgendwie sind diese zehn Tage in Patagonien sportlicher als gedacht. Und ich nehme Herausforderungen an, die mich selbst staunen lassen. Aber so ist so eine Soloreise ans andere Ende der Welt irgendwie. Man wächst mit jedem Tag, jedenfalls innerlich.

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Capillas de Mármol. Ein Traum wird wahr.

Vielleicht fragt sich der ein oder andere von euch, warum es mich ausgerechnet in diese Ecke Patagoniens verschlagen hat. Wohlwissend, dass es nicht einfach ist, hier von A nach B zu kommen. Mal abgesehen davon, dass ich immer wieder merke, dass es mich eher in die unberührte Natur als in überlaufene Großstädte zieht, gibt es hier in Puerto Río Tranquilo etwas, was ziemlich weit oben auf meiner Was-ich-mir-unbedingt-anschauen-muss-Liste stand: die Capillas de Mármol.

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Irgendwo im Nirgendwo.

Aysen Carretera Austral Coyhaique Piedra de Indio

Ich würde es gerne anders ausdrücken, netter und weniger vulgär, aber ich finde keinen Ausdruck, der den Nagel besser auf den Kopf trifft. Während in Chile die Sommerferien enden und die Ludoteca für zwei Wochen geschlossen ist, um die Pläne für die nächsten Monate zu schreiben, mache ich Urlaub im schönen Patagonien. Am Arsch der Welt.

Das Fleckchen Erde, welches ich mir für meinen 10-tägigen Ausflug ausgesucht habe, zählt nicht zu den bekanntesten. Weder unter den Reisenden, noch unter den Chilenen. Die Region Aysén liegt im Süden Chiles, umfasst 108.494 km² und besteht aus zehn Gemeinden – ein Großteil davon mit Einwohnerzahlen im unteren vierstelligen Bereich. In diesem Teil des Landes findet man zahlreiche Inseln, Gletscher, Nationalparks und den größten See Chiles – den Lago General Carrera, der über die argentinische Grenze hinaus geht und dort lustigerweise einen anderen Namen trägt. Die kleinen Ortschaften werden über die durchaus bekannte Carretera Austral, eine weitestgehend unbefestigte Fernstraße, miteinander verbunden.

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