Chiloé, du Schönheit.

Nachdem ich die ersten Tage nach meiner Ankunft etwas kopflos war, habe ich nun auch noch mein Herz verloren. Auf einer Insel im wunderschönen Norden Patagoniens.

Chiloé Ancud Straßen1

Während meiner Reisevorbereitung bin ich immer wieder über die zweitgrößte Insel Chiles gestolpert. Blogs, Reiseführer und Instagram sorgten dafür, dass mich Chiloé mit der unberührten Natur und den süßen Holzhäuschen immer wieder aufs neue verzaubert hat. Eigentlich war schnell klar, dass dies mein erster Stopp hier in Chile sein soll. Nur mit der Planung hat es lange gedauert. So ist das einfach, wenn man sich entscheiden muss. Chile hat unheimlich viel zu bieten und auch wenn ich drei Monate hier im Land bin, werde ich nicht alles sehen können, was auf meiner To-Do Liste steht. Umso schwieriger ist es dann, sich festzulegen. Sich für ein Ziel zu entscheiden und dafür drei andere zu streichen. Man hat immer das Gefühl, man könnte etwas verpassen, es könnte etwas noch besseres kommen. Blicke ich aber zurück auf die letzten drei Tage, dann bin ich davon überzeugt, alles richtig gemacht zu haben.

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Wenn Wolkenkratzer wie Miniaturtürme aussehen.

Ganze 60 Sekunden braucht einer der schnellsten Aufzüge der Welt für den Weg in den 124. Stock zur Aussichtsplattform im Burj Khalifa. Hoch oben auf 452 Metern liegt mir Dubai zu Füßen und sieht aus, als wäre ich im Miniaturwunderland. Die Skyline, die vom Boden aus dafür sorgt, dass ich dauerhaft den Kopf in den Nacken legen muss, fällt hier kaum mehr auf.

Sechs Jahre hat der Bau des Burj Khalifas gedauert. 13.000 Bauarbeiter waren Tag und Nacht beschäftigt, eine Etage wurde in nur drei Tagen fertig. Bei klarer Sicht bekommt man einen 360° Rundumblick auf den Persischen Golf, die Stadt und ihre Großprojekte. Und es wird einem einmal mehr bewusst, wie verrückt das hier alles ist.

Burj Khalifa

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Tag 1 in Island.

Es ist 21:58 Uhr. Ich sitze hier in unserem Hotelzimmer und versuche mit “beer nuts” meinen hungrigen Magen zu stopfen. Nach vielen, vielen Kilometern – genauer gesagt 538, die meisten davon über kurvenreiche Schotterstraßen – sind wir endlich angekommen in Þingeyri einem kleinen Örtchen in den isländischen Westfjorden. Einem Ort, der 250 Einwohner hat und in dem man kurz vor 22 Uhr nichts mehr Essbares findet.

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